Heidschnucken als echte Filmstars

Kommunale Mobilität verbessern: Mit diesem Ziel präsentiert das Online-Nachschlagewerk Mobilikon kluge Lösungen für die Mobilität vor Ort. Anfang August war ein Filmteam bei uns, um am Beispiel unseres Projektes „Heidschnucke – Lastenrad für Buchholz“ den Verleih von Lastenrädern zu erklären. Nun liegt der fertige Film vor. Wir finden, er ist toll geworden. Aber seht selbst:

Bei Klick auf das Foto wirst du zu Youtube weitergeleitet, um das Video anzusehen.

Förderung des BMU endete am 31.08.2021

Liebe Heidschnuckenfreunde, Ende August endete die zweijährige Projektförderung des Bundesumweltministeriums (BMU). Das heißt, unser Lastenradprojekt muss ab sofort finanziell vollkommen auf eigenen Beinen stehen. Das gelingt nur, wenn wir ausreichend Spenden und Fördermitgliedschaften akquirieren. Wir benötigen ca. 3.000 EUR pro Jahr, um unsere Heidschnuckenherde bei Laune zu halten.

Als gemeinnütziger Verein können wir euch steuerliche Zuwendungsbescheinigungen („Spendenbescheinigungen“) ausstellen.

Spendenkonto

Mitgliedsantrag für natürliche Personen (Privatleute)

Mitgliedsantrag für juristische Personen (Firmen, Vereine etc.)

Heidschnucken waren Hauptdarsteller

Am vergangenen Freitag war ein Kamerateam da, um unsere Heidschnucken in Aktion zu filmen. Ergebnis wird ein Kurzfilm über ca. 2:30 Minuten, der das Thema „Lastenradverleih“ beleuchtet. Wir wurden dafür vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als vorbildliches Referenzprojekt ausgewählt. Es war für uns und unsere Heidschnucken ein besonderer Tag. So etwas erlebt man schließlich nicht alle Tage. Wir sind nun gespannt auf den finalen Film, der bereits in ein paar Wochen auf www.mobilikon.de zu sehen sein wird.

Bericht im Nordheide Wochenblatt vom 11.08.2021 (4 MB)

Drei Wochen Lastenradfamilie

Familie Kühlke konnte während der drei STADTRADELN-Aktionswochen mit „Heidelust“ eines unserer Lastenräder im Alltag auf Familientauglichkeit testen. Hier ihr Erfahrungsbericht:

„Erstmal kann man festhalten: wir sind vom Lastenrad begeistert. Es bringt einfach Spaß, mit Kind und Gepäck unterwegs zu sein und trotzdem entspannt ohne Anstrengung zu fahren. Vor allem unsere kleine Tochter (9) und ich haben das Lastenrad benutzt. Die Fahrten zum Handballtraining, zur Turnhalle nach Klecken und zur Nordheidehalle haben wir mit dem Lastenrad erledigt. Aber auch den Wocheneinkauf und Ausflugsfahrten (zum Freibad nach Sieversen und nach Harburg) haben wir mithilfe des Lastenrades erledigt. 

Ich habe es geschafft, drei Wochen das Auto komplett stehen zu lassen, 275 km mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Auch mein Mann hat es, so oft es eben ging, stehen gelassen und ist zum Beispiel nach Nenndorf zur Arbeit mit dem Fahrrad gefahren. 

Ein Lastenrad als Alternative zum Auto?
Sicherlich könnten viele Familien mit kleinen Kindern ein Lastenrad als Alternative zum Zweitwagen überdenken. Dafür bietet es sich an, ein Lastenrad bei „Buchholz fährt Rad“ auszuleihen und es so einfach mal auszuprobieren. Die Fahrten in Buchholz und der näheren Umgebung lassen sich so problemlos erledigen. Toll ist, dass die Kinder geschützt sitzen können und nach der Spielverabredung oder dem Sport, wenn sie schon kaputt sind, nicht selber fahren müssen.

Unser Fazit:
Unsere Kinder sind schon etwas zu groß für die optimale Nutzung des Lastenrads. Für Ausflüge und Einkäufe ist es eine tolle Bereicherung. Wir werden uns öfter ein Lastenrad ausleihen und dann für Ausflüge o.ä. benutzen.“

Bericht im Nordheide Wochenblatt vom 26.05.2021

Buchholz räumt auf!

Heute waren unsere Lastenräder „Heidenspaß“, „Schnucken-Taxi“ und „Fietje Löns“ zu einem besonderen Einsatz unterwegs. Unter dem Motto „Buchholz räumt auf“ riefen wir zusammen mit dem Unverpacktladen „Buchholz endlich unverpackt“ dazu auf, Buchholz ein Stückchen sauberer zu machen. „Buchholz räumt auf!“ weiterlesen

Paketlieferungen in Buchholz künftig emissionsfrei?

Foto: Cargo Cycle GmbH

Unser Projekt „Heidschnucke – Lastenrad für Buchholz“ erhält ein neues Mega-Lastenrad. Ab heute ist ein „Megaliner“ der Hamburger Manufaktur Cargo Cycle GmbH auf Buchholz‘ Straßen im Einsatz. „Paketlieferungen in Buchholz künftig emissionsfrei?“ weiterlesen

Neustart zum 01.04.2021

Fünf lange Monate sind unsere Heidschnucken nun im Lockdown und währenddessen in anderen Einsätzen unterwegs gewesen. Jetzt zum Frühjahr wird es Zeit, die Lastenräder wieder „unters Volk“ zu bringen. Denn Radfahren ist auch in der Corona-Pandemie eher die Lösung als das Problem.

Wir haben aufgrund der jüngst steigenden Infektionszahlen und den aufkommenden Virus-Mutanten lange überlegt, ob der geplante Neustart erneut verschoben werden sollte. Auch unsere treuen Verleihstationen haben derzeit ganz andere Probleme, als Lastenräder zu beherbergen und auszugeben. Wir wollen es dennoch versuchen. Die Lastenräder stehen daher ab dem 01.04.2021 bei einigen unserer Mitglieder privat zur Ausleihe bereit.

Bitte habt Verständnis dafür, dass diese keine festen Öffnungszeiten anbieten können, so dass die Ausgabe und Rücknahme der Räder vorab abgesprochen werden muss. Um die Kontakthäufigkeit bei den Ausleihvorgängen zu beschränken, haben wir zudem die maximalen Buchungstage auf fünf Tage erhöht. Bitte macht davon Gebrauch und nutzt die Räder möglichst nicht nur für einen Tag. Während der Ausleihvorgänge sind eine FFP2- oder medizinische Maske zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten.

Dann habt ab sofort wieder viel Spaß mit unseren Heidschnucken und drückt die Daumen, dass wir das Angebot vorerst nicht wieder einstellen müssen.

Nutzer:innen-Umfrage 2021

Im Februar haben wir unsere Nutzer:innen befragt und ein Feedback eingeholt. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind in unseren Projektbericht zum 31.12.2020 eingeflossen. Hier die wesentlichen Ergebnisse:

Lastenräder ersetzen Autos
  • Rund 43 % der Nutzer:innen gaben an, durch die Nutzung des geliehenen Lastenrads eine Autofahrt vermieden zu haben.
Sharing-Gedanke ist wichtig
  • Der Sharing-Ansatz „Nutzen statt Besitzen“ ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt des Projektes. Dieses sagten rd. 54 % der befragten Nutzer:innen.
  • Rund 58 % wollen sich eher kein eigenes Lastenrad anschaffen.
Einfache, kostenfreie Ausleihe u. gute Erreichbarkeit der Stationen sind Erfolgsfaktoren
  • Eine einfache Online-Buchungsmöglichkeit war für rd. 75 % der befragten Nutzer:innen der wichtigste Aspekt für die Nutzung.
  • Eine gute fußläufige Erreichbarkeit der Stationen war für rd. 41 % der Befragten wichtig.
  • Die kostenfreie Nutzung stand mit rd. 48 % gar nicht so stark im Vordergrund, wie ursprünglich vermutet.
  • Ganz im Gegenteil, rd. 73 % der Befragten sind bereit, für die Aufrechterhaltung des Angebots, Geld zu spenden.
  • Ein Drittel ist auch bereit, im Projekt ehrenamtlich mitzuarbeiten.
Familien sind die Hauptnutzer
  • Die Hauptnutzer:innen stammen aus der Altersgruppe der 30- bis 60-jährigen (rd. 85 %) und leben in mind. dreiköpfigen Familien (rd. 72 %).
  • Die üblicherweise von den Nutzer:innen genutzten Verkehrsmittel sind Fahrräder (rd. 44 %) und das eigene Autos (rd. 41 %).
Nutzung für Alltagswege und Ausflüge
  • Die wesentlichen Einsatzzwecke sind Ausflüge (rd. 50 %), Lebensmitteleinkäufe (rd. 45 %) und die Beförderung von Kindern (rd. 45 %).
  • Etwas mehr als die Hälfte der Nutzer:innen haben mehrmals ein Lastenrad ausgeliehen.
  • Dabei waren die zurückgelegten Strecken pro Ausleihe in den überwiegenden Fällen länger als 10 km lang (rd. 68 %).
  • Rund 87 % der Nutzer:innen wollen wieder ein Lastenrad ausleihen.

Download Projektbericht zum 31.12.2020 (inkl. Ergebnisse der Nutzer:innen-Umfrage)

Lastenrad für Kakenstorf

V.l.n.r.: Peter Eckhoff und Lars Felten sowie die Kakenstorfer Initiatoren Tim und Silke Laarmann

Wir wollen in Kürze über die Stadtgrenzen von Buchholz hinaus wachsen. Es ist in Zusammenarbeit mit engagierten Bürger:innen aus Kakenstorf ein freies „Lastenrad für Kakenstorf“ geplant. Zur Anschaffung dieses Lastenrads sind rd. 7.300 EUR aufzubringen. Wir haben daher Fördergelder in Höhe von 5.000 EUR beantragt. Die voraussichtlich verbleibende Finanzierungslücke von 2.300 EUR wurde inzwischen über viele private Spenden geschlossen. Herzlichen Dank an alle Unterstützer:innen.

Wir müssen uns aber noch etwas gedulden. Denn über die Förderanträge wird voraussichtlich nicht vor Mai entschieden. Wir halten euch auf dem Laufenden. Drückt die Daumen!

Bericht im Nordheide Wochenblatt vom 24.02.2021

E-Bike im Winter: So schützt du deinen Akku!

Damit ihr auch bei Minustemperaturen im Winter möglichst lange Spaß mit eurem E-Bike habt, hier die wichtigsten Tipps zum Schutz eurer Akkus. Bitte berücksichtigt diese auch bei der Benutzung unserer Heidschnucke-Lastenräder. Vielen Dank!

Die drei wichtigsten Tipps in Kürze:

  • Der Akku sollte nach der Fahrt in einem trockenen Raum bei Temperaturen zwischen null und 20 Grad Celsius gelagert werden.
  • Setzt den auf Zimmertemperatur aufgewärmten Akku möglichst erst kurz vor Fahrtbeginn wieder ein.
  • Temperaturen im Minusbereich verringern die Leistungsfähigkeit des Akkus und damit die Reichweite eures E-Bikes.

Wie wird der Akku richtig gelagert?

Wenn möglich stellt euer gesamtes E-Bike in einem trockenen Raum bei Zimmertemperatur ab. So wird es vor Wettereinflüssen wie Schnee und Regen sowie vor Kälte am besten geschützt. Ist das nicht möglich, nehmt den Akku unbedingt vom E-Bike ab und lagert ihn bei Temperaturen zwischen null und 20 Grad Celsius.

Da Akkus sich mit der Zeit selbst entladen, achtet bitte darauf, dass es nicht zu einer schädlichen Tiefenentladung kommt. Daher sollte der Akku regelmäßig auf seinen Ladestand kontrolliert und ggf. nachgeladen werden, insbesondere wenn ihr ihn für eine längere Zeit einlagert. Kommt es zu einer Tiefenentladung ist der Akku anschließend i.d.R. nicht mehr zu gebrauchen. Eine Ladestand von 40 bis 60 Prozent ist optimal.

Wie beeinflusst Kälte den Akku?

Akkus haben i.d.R. bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius die größte Leistungsfähigkeit. Bei niedrigeren Temperaturen nimmt die Leistung ab und der Akku entlädt sich schneller, so dass damit auch die Reichweite des E-Bikes im Winter sinkt.

Akkus vor Kälte zu schützen, verlängert zudem ihre Lebensdauer. Vor Fahrtantritt sollte der Akku daher auf Zimmertemperatur aufgewärmt sein. Auch das Aufladen eines Akkus sollte bei Zimmertemperatur erfolgen.

Zu Beginn jeder Fahrt sollte lediglich eine geringe Unterstützungsstufe gewählt und diese nur langsam gesteigert werden.

Neopren-Überzüge können den Akku vor Kälte schützen. Diese Hüllen sorgen dafür, dass die Wärme länger erhalten bleibt. Für unsere Heidschnucken-Lastenräder stellen wir solche Neopren-Überzüge im Winter zur Verfügung.

Wer diese Tipps beherzigt, verlängert die Lebenserwartung seines Akkus und sichert so den Fahrspaß über viele Jahre hinweg.